Penispumpe

Verwendung

Die Penispumpe ist eine Erektionshilfe, welche bei Impotenz oder als Spielzeug für den Mann eingesetzt werden kann. Mit der Penispumpe wird Blut in die Schwellkörper gesogen und der Penis wird steif. Mit einem Cockring wird die Erektion dann gehalten und es kann Geschlechtsverkehr betrieben werden.

Eine weitere Verwendung ist die angebliche Möglichkeit zu einer dauerhaften Vergrößerung des Penis. Eine Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht belegt.

Funktionsweise

Der Penis wird in eine Art Röhre eingeführt in der dann ein Unterdruck erzeugt wird. Dadurch gelangt Blut in die Schwellkörper und der Penis wird steif.

Ausführungen

Der Unterdruck wird häufig durch ein Luft-Vakuum erzeugt. Es gibt jedoch auch Ausführungen die mittels Wasser einen Unterdruck erzeugen.

Die Unterdruck-Luftpumpen gibt es manuell und elektrisch betrieben. Bei den manuell betriebenen Pumpen wir der Unterdruck mittels Schlauch zur Röhre geführt. Manche Schläuche sind fest verbunden und manche lassen sich abnehmen. Bei den elektrischen Ausführungen sitzt die Pumpe direkt auf der Röhre.

Vor- und Nachteile

Bei den elektrischen Ausführungen sitzt ein recht großer und schwerer Pumpenmotor oben auf der Röhre und kann bei der Anwendung nicht abgenommen werden. Damit wird das versteifte Glied unnatürlich nach unten gezogen und man kann sich nicht frei bewegen. Angenehmer in der Anwendung ist die Handpumpe die über einen Schlauch verbunden ist. Bei einigen Modellen lässt sich der Schlauch an der Röhre entfernen und die Öffnung verschließt sich mittels Ventil. Damit ist nur die leichte Röhre über dem Penis und man kann sich frei bewegen. Insbesondere für eine längere Anwendung ist das sehr angenehm.

Bei den Pumpen auf Wasserbasis muss man während der gesamten Anwendung in der Dusche oder Badewanne sein, was recht umständlich ist. Der aufgebaute Unterdruck ist zudem recht gering und das Gewicht des Wassers in der Röhre zieht den Penis nach unten, so dass man die Röhre die ganze Zeit halten muss.

Gesundheit

Insbesondere bei starkem Unterdruck oder sehr langer Anwendung besteht die Gefahr von Hämatomen und Gewebeschäden.


Weblinks